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27.6.2017 : 0:18

Selbstständigkeit - Gemeinsinn - Pflichtgefühl

In den Klassenstufen 3 und 4 werden die Kinder stärker an komplexere Lernaufgaben herangeführt. Nun werden die im Anfangsunterricht erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten vertieft und weiterentwickelt. Unterschiedliche Lernsituationen in den Fächern und fächerverbindendes Arbeiten erfordern das Lernen im Sach- und Sinnzusammenhang.

Englisch

Ab Klassenstufe 3 lernen alle Kinder in der Grundschule Englisch. Der Unterricht geht von einem Spracherlebnis aus und lässt den ganzheitlichen Umgang mit Sprache zu. Auf den Ergebnissen im Fach Englisch wird an den weiterführenden Schulen systematisch aufgebaut.

Bildungsempfehlung

Der Unterricht in den Klassenstufen 3 und 4 bereitet die Kinder allmählich auf die Anforderungen in weiterführenden Schulen vor. Beim Übergang von der Grundschule in weiterführende Schularten spielt die Schullaufbahnberatung eine wichtige Rolle. Sowohl die Grundschule als auch die weiterführenden Schularten werden über die Möglichkeiten des weiteren Bildungsweges beraten. In persönlichen Gesprächen können die Eltern ihre Vorstellungen äußern. Die Grundschule gibt mit dem Blick auf die Lernentwicklung des Kindes im zweiten Schulhalbjahr der 4. Klasse eine Bildungsempfehlung.

Die Bildungsempfehlung besteht aus einem Gutachten und dem Notendurchschnitt der Fächer Deutsch und Mathematik. Um in Sachsen für das Gymnasium zugelassen zu werden, muss der Notendurchschnitt der Fächer Deutsch und Mathematik besser als 2,5 sein. Der Übergang an das Gymnasium ist auch möglich, wenn der Schüler in der Halbjahresinformation oder am Ende des Schuljahres den Notendurchschnitt 2,5 erreicht und die Eltern nach einem Beratungsgespräch die Fortsetzung der Ausbildung des Schülers am Gymnasium wünschen. Die Klassenstufen 5 und 6 haben sowohl im Gymnasium als auch an der Mittelschule orientierenden Charakter, so dass ein Wechsel der Schulart auch nach Klassenstufe 5 oder 6 erfolgen kann.